Barrierefrei 2017-11-13T11:36:06+00:00

Barrierefreie Leitsysteme

Imhof Werbung bietet neben der tatsächlichen Umsetzung von barrierefreien Leitsystemen (auch taktile Leitsysteme genannt) vor allem das fachliche Knowhow im Bereich der barrierefreien Nachrüstprodukten an.

Ein Grundproblem des barrierefreien Bauens ist, dass sich die meisten Planer nicht in Menschen mit Behinderung hineinversetzen können. Dabei ist die Herangehensweise selbst gar nicht so kompliziert. Jeder Mensch, der krank ist – auch temporär – ist in gewisser Weise behindert. Dennoch hat es lange gedauert, dass selbst Ärztehäuser barrierefrei sind. Ziel muss sein, dass sich jeder ohne fremde Hilfe vom Keller bis ins Dachgeschoss bewegen, Informationen erhalten und Ansprechpartner finden kann.

Hilfe für kleine Gemeinden

Gerade kleinere Gemeinden haben oftmals das Problem, dass professionelles Knowhow im Bereich Barrierefreiheit kaum beziehungsweise gar nicht vorhanden ist. Dieses Problem ist Imhof Werbung bewusst und versucht diese Wissenslücke zu schließen, um eine ganzheitliche Barrierefreiheit mit effizienter Kostenplanung zu ermöglichen. Dabei verlieren wir aber das große Ziel Barrierefreiheit nicht aus dem Blick. Als starker Fachplaner analysieren wir die individuellen Verbesserungsmöglichkeiten vor Ort und erstellen einen Maßnahmenkatalog.

2014 hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr im Rahmen des Programms Bayern barrierefrei 2023 das Modellvorhaben „Die barrierefreie Gemeinde“ gestartet. Sechzehn Teilnehmergemeinden aus ganz Bayern haben bis Anfang 2015 kommunale Aktionspläne erarbeitet. Die Erkenntnisse aus der Modellphase werden allen Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt, um Erfahrungswerte zu generieren und erste Handlungsempfehlungen zu geben. Denn es ist es eine wichtige Zielvorgabe der Städtebauförderung, dass unserer Städte, Märkte und Gemeinden für alle Menschen nutzbar sind.

Barrierefreiheit ein großes Thema

Barrierefreiheit ist eines der großen politischen und gesellschaftlichen Themen des 21. Jahrhunderts. Die Menschen werden immer älter, sodass automatisch auch mehr Menschen mit Einschränkungen in unserer Gesellschaft leben. Diese sollen möglichst lange selbständig ihren Alltag bewältigen können.

„Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlage, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind.“ – §4 BGG

Barrierefreiheit ist für alle Menschen

Das Gesetz ist grundsätzlich für alle Bürgerinnen und Bürger gemacht, schützt und unterstützt aber im Besonderen alle Menschen mit Behinderung. Denn was für Menschen mit Behinderung unabdingbar ist, bedeutet auch für andere Menschen eine Erleichterung. Dafür müssen öffentliche Bauten und Verkehrswege für alle Menschen barrierefrei zugänglich sein.

Klassische Bestandteile sind neben baulichen Faktoren vor allem ein Informationspunkt im Foyer von Bürgerzentren, das Besucherleitsystem und ein Farbkonzept. Konkret für Menschen mit Behinderung kommen dann meist Material- und Farbwechsel im Boden sowie Gehspuren für Menschen mit Sehbehinderung hinzu. Geländer werden mit Blindenschrift versehen, es werden Induktionsschleifen eingebaut, um Menschen mit Hörgeräten zu helfen. Behindertengerechte Toiletten und niedrige Türgriffe – speziell an Aufzügen – sind eine Selbstverständlichkeit.

Zwei-Sinne-Prinzip

Essentiell für den Erfolg von Bayern barrierefrei 2023 ist das Zwei-Sinne-Prinzip, welches in der DIN 18040 aufgeht. Es besagt, dass stets zwei der drei Sinne „Hören, Sehen und Tasten“ angesprochen werden sollten.

Allein durch dieses Prinzip wird es nahezu allen Menschen ermöglicht sich selbständig in der Öffentlichkeit zu bewegen. Darüber hinaus hilft es auch jenen Menschen ohne Behinderung sich zu orientieren. Dabei muss allerdings betont werden, dass der Übergang zwischen Menschen mit und ohne Behinderung beziehungsweise mit oder ohne Einschränkung ein fließender ist. Beispielsweise werden mit dem Alter die Augen oder das Gehör schlechter, sodass auch hier das Zwei-Sinne-Prinzip vieles erleichtert.

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